Wer Haß entgegen treten will, darf nicht selbst hassen


Wer die Wahlkämpfe in den letzten Wochen verfolgt hat, kam nicht umhin vor allem von SPD Politikern zu lesen, die sich in den Wahlkampf stürzten. Aber auch um zu beobachten, wie verbale Äußerungen sich im Sinn plötzlich gegen sich selbst argumentierte.

Wahlkampf im weitesten Sinn, eine mit Argumenten unterstützt durch Plakate und verbalen Attacken auf die politischen Gegner geführter Kampf, um seine politischen Ziele zu erklären und für die Wähler, seine Partei „schmackhaft“ zu machen.

In keinen Wahlkampf in den letzten Jahrzehnten, wurde Wahlkampf so wörtlich genommen wie in den letzten 10 Jahren. Von persönlichen Angriffen, Angriffe auf die Familien der Politiker, bis hin zu verbal sehr geringwertigen Äußerungen ist die Palette des Wahlkampfes geworden.

Meist von SPD-Grünen-Linken wird diese Art von Wahlkampf geführt. Inzwischen muß jeder Politiker schon körperlich Angst um seine Gesundheit haben.

Es wird nicht mehr mit Argumenten und Plakaten gekämpft, sondern verbal teilweise sogar mit Gewalt, mit völlig undemokratischen Verhalten und persönlich mit dem politischen Gegner abgerechnet.

Eine solche Art des Wahlkampfes geht meistens von Parteien aus, die doch gemerkt haben, so ganz im Inneren, das es für ihre Partei gar nicht so gut steht bei der Wahl.

Also greift man zu Mitteln im Wahlkampf die vor Jahren noch außerhalb der Vorstellungskraft lagen und auch heute noch liegen sollten.

Es werden keine Argumente mehr vorgebracht, keine Plakate mit Losungen und freundlichen Gesichtern gezeigt, auf denen nicht gewarnt wird. Man warnt den Wähler, eine Partei zu wählen die ja nun offensichtlich die politische Landschaft Deutschland so durcheinander wirbelt das diese Altparteien echte Probleme und Ängste bekommen. Die „Gefahr“ geht von einer Partei aus, die aus dem Stand in den Bundestag einziehen kann und auch wird. Und das auf legalen und nicht getürktem Weg, wie die Linke nach der Wiedervereinigung in den Bundestag einziehen durfte durch Aussetzung der 5% Hürde.

Aber Warnungen waren bis heute trotzdem nie ausgesprochen worden? Man warnt die Wähler eine Partei zu wählen, die mit dunklen Zeiten in Verbindung gebracht werden, die Partei die mit den düstersten Zeiten Deutschlands auf eine Stufe gestellt wird und so die Zukunftsaussichten für die Wähler mehr als „Dunkel“ sein werden.

„Aber genau das, verbunden mit den ‘völkischen’ Gedanken der AfD-Vorsitzenden, sind die Zutaten, aus denen die braune Suppe angerührt wird.“ Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/berlins-buergermeister-warnt-vor-afd-wahl/

Man weiß jetzt nicht ob er auch damit die 37 000 Wähler (Niedersachsen-Wahl 2016) redet die ehemals SPD, Grüne oder Linke gewählt haben und jetzt zu dieser „braunen Suppe“ als Wähler gewandert sind.

„Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat davor gewarnt, ein Wahlerfolg der AfD am Sonntag könnte als Wiederaufstieg des Nationalsozialismus gedeutet werden.“

Was dann aber wiederum bedeuten würde, das diese „Nationalsozialismus“ Wählergruppe (immerhin ca. 16 000 Wähler die ehemals SPD wählten und nun AfD) eine Gruppe innerhalb der SPD Sympathisanten war und somit die SPD Nationalsozialisten beherbergt. Aber soweit kann er nicht gedacht haben, oder?

Denn er sagte auch:“…„auf der ganzen Welt als ein Zeichen des Wiederaufstiegs der Rechten und Nazis in Deutschland gewertet werden“, warnte Müller.

Ich weiß jetzt nicht wer seine Wahlreden schreibt, oder wer kontrolliert was er unverblümt und irgendwie doch unkontrolliert von sich gibt. Nationalsozialisten in der SPD, bzw. bei den Stammwählern der SPD. Schon peinlich Herr Müller finde ich, wobei ich finde das er mit seinen Reden ja auch die Grünen und Linke meint, die ebenfalls mit abgewanderten Wählern zur AfD eine „Nationalsozialistische Bestrebung“ im Wählerdurchschnitt haben. Nun denn.

„Spalter, Ausgrenzer und Ausländerfeinde werden einen Rechtsruck in unserer Stadt als Freibrief für ihre Haßideologie und -taten sehen.“

„In Zeiten der Trumps, Orbans, Le Pens, Hofers und anderer Rechtsausleger stimmt Berlin für die Freiheit.“ so Müller.

Mein Aufruf wäre jetzt, liebe SPD Wähler habt ihr gehört was Euer Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagt? Wer nicht die SPD wählt ist undemokratisch, rassistisch, und ausländerfeindlich.

SPD die es ermöglichte eine SED Diktatur zu errichten, redet aber jetzt davon eine Demokratie nicht zu gefährden, die erst mit der SPD in Gefahr gekommen ist.

Gerade die SPD und ihre Vorsitzenden reden sehr gern von „Populismus“, was ist denn das, Herr Müller? Die SPD will dem Haß entgegen treten, nur scheint sie mehr zu hassen als all die Anderen.

Warnungen, eine andere Partei zu wählen, ist auch ein Ausdruck, den Wähler unter Druck zusetzen, also auch eine drohende Haltung. Wer mich nicht wählt muß mit Konsequenzen rechnen.

Ja, unserer politischer Wald wird durch solche Aussagen noch „trockener“ als er schon ist, der die Gefahr eines ausbrechendes Flächenbrandes beinhaltet. Demokratie sieht aber anders aus, Herr Müller. Das Gleichgewicht der Kräfte wird zerstört und die „Einseitigkeit“ in der Politik vergrößert sich, was wiederum noch mehr Spannungen erzeugt.

Der Wähler wird „verdummt“ und als denkender Mensch herabgesetzt.

Es werde „auf der ganzen Welt als ein Zeichen des Wiederaufstiegs der Rechten und Nazis in Deutschland gewertet werden“, warnte Müller. „Berlin ist nicht irgendeine Stadt. Berlin ist die Stadt, die sich von der Hauptstadt Hitlers und Nazi-Deutschlands zum Leuchtturm der Freiheit, Toleranz, Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts entwickelt hat.“

Der Leuchtturm Berlin für Freiheit, Toleranz und Vielfalt. Anscheinend liest dieser Mensch keine Zeitung, er sieht immer noch nicht, daß Toleranz ein annähern in Augenhöhe bedeutet, wer  aber Toleranz befiehlt ordnet sich schon von vornherein unter. Er duckt sich ab, und hat eher etwas von Duckmäusertum und Untertan.

Die Vielfalt in Berlin zeigt sich bei den Straßenschlachten, bei den Überfällen in Berlin, oder den Stadtvierteln in denen sogar Polizisten ein ungutes Gefühl bekommen, wenn sie hinein müssen.

Wer Haß entgegen treten will, darf nicht selbst hassen.

Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist und trotzdem kein Faschist, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch",

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