Und so kam es, wie es kommen mußte


Unsere lieben Kampftruppen der linken Szene, die ihre so tragende Rolle der „Refugees Welcome“ Generation so perfekt darstellen, haben einen Dämpfer bekommen, und zwar einen gewaltigen.

So kam, es wie es kommen mußte, so wird oft in Märchen das Gegenteil eingeläutet, daß der „Hilferuf“ des links-alternativen Freiburger Clubs White Rabbit Anfang des Jahres und die Reaktionen aus Presse und linken Kreisen zeigten deutlich, wie schwierig es ist, offensiv solidarisch mit Geflüchteten zu sein, rechten Stimmungen entgegenzuwirken und gleichzeitig anzuerkennen, dass mit dem Tragen eines „Refugees Welcome“-Beutels eben nicht automatisch alle Probleme und Konflikte gelöst sind.“

So kam, es wie es kommen mußte

Nicht alle Probleme gelöst sind, nein sie entstehen erst. So wurden eine Initiative gegründet um Flüchtlinge kostenlos oder mit einem kleinen Obolus in linke Klubs eingeladen, sie sich dann auf Grund der hübschen deutschen Mädchen, sich nicht lumpen ließen, ihre Aufwartung zu machen und Silvester in Köln in die Leipziger Klubs zu verlegen.

„Als Konsequenz dieser Entwicklungen beschloß das Conne Island-Plenum, sich der „Welle der Willkommenskultur“ anzuschließen und den Laden aktiv für Geflüchtete zu öffnen, für deren Teilhabe zu werben und ihnen das kulturelle Angebot für den Spendenbeitrag von 50 Cent zur Verfügung zu stellen. Außerdem fassten integrative Projekte im Conne Island Fuß, wie zum Beispiel Skateboard- und Fahrradselbsthilfeworkshops oder Deutschkurse. Das fühlte sich gut an – schließlich wollten wir nicht hinter der sich vor Hilfsbereitschaft überschlagenden Zivilgesellschaft zurückstehen. In dem Gefühl, das Richtige zu tun und den Legidist_innen und ähnlichem Volk irgendwie etwas entgegenzusetzen, bestand kurzweilig eine große Sorge des Plenums darin, nicht schnell genug möglichst vielen Geflüchteten das Angebot publik machen zu können. Daher blendeten wir übergangsweise aus, dass insbesondere der quasi kostenlose Eintritt zu allen Veranstaltungen auch diverse Fallstricke barg.
Gemeinsam zu feiern und im Zuge dessen wie von selbst eine Integration junger Geflüchteter im Conne Island zu erreichen, stellte sich als recht naiver Plan heraus. Es reichte eben nicht aus, mehrsprachige Poster mit Hinweisen zu richtigem Verhalten auf Partys aufzuhängen. Vielmehr schien es, als müssten wir mehr Aufwand betreiben, um die Grundsätze des Ladens zu erläutern und etwaige Möglichkeiten der Partizipation vorzustellen.“

https://www.conne-island.de/news/191.html

„Es kommt zu sexistischen Kommentaren – egal ob abfällig oder vermeintlich bewundernd – und nicht selten auch zu Handgreiflichkeiten gegenüber Frauen, die ihren Weg kreuzen. Gesellen sich zu Selbstüberschätzung und mangelhaftem Sozialverhalten dann noch Alkohol und/oder andere Drogen, laute Musik und die unübersichtliche Situation im Club, wird für Frauen der ausgelassene Tanzabend schnell zum Spießrutenlauf. Wer bereits die Erfahrung einer ungewollten Berührung im Schritt oder eines umzingelnden, penetranten Antanzversuchs gemacht hat, überlegt sich plötzlich zweimal, ob ein Samstagabend mit Netflix nicht sinnvoller ist, als sich mit aufdringlichen Blicken, Sprüchen und Gegrapsche auseinanderzusetzen. Dies betrifft auch Frauen, die grundsätzlich schlagfertig und wehrhaft sind und sich körperlich nicht als den meisten Männern unterlegen empfinden.“

Jetzt bleiben die Frauen weg, aus Angst begrapscht zu werden, angemacht oder vielleicht sogar vergewaltigt, na wenn das nicht unser Erinnerungsvermögen anregt und viele Fälle aus der letzten Zeit als Eingabe motiviert. Ist das Schadenfreude? Oder doch etwas anderes?

Es ist wie es ist. Sie kommen und zu bleiben, sie blieben und nahmen sich was sie wollen.

So und nur so läßt sich unsere Flüchtlingspolitik erklären.

Auf alle Fälle ist man nun ihn dem linken Laden vorsichtiger geworden, und man versucht jetzt von der Ideologie noch zu retten was gerade noch zu retten ist. Schließlich sind alle Menschen gleich, und so kommt auch der Zusatz, das Männergruppen egal von wo sie kommen, auch alle gleich sind, wenn Frauen in der Nähe sind.

Aber:“ Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung. Sexistische Anmachen und körperliche Übergriffe sind in diesem Zusammenhang im Conne Island und in anderen Clubs vermehrt aufgetreten – auch mit der Konsequenz, dass weibliche Gäste auf Besuche verzichten, um Übergriffen und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Hierbei müssen wir uns ganz klar die Frage stellen, ob wir uns als Plenum ausreichend solidarisch mit den Betroffenen gezeigt oder auf den antisexistischen Bemühungen der letzten Jahre ausgeruht haben.“

Sie haben es erkannt, langsam aber es kam.

So bedanke ich mich bei allen Flüchtlingen, das ihr auch dort keinen Unterschied macht und zeigt was ihr könnt.

Der Kampf gegen Rechts, schwenkt nach Links und trifft sie selbst.

Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist und trotzdem kein Faschist, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch",

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