Bargeld Abschaffung und welchen Nutzen es wirklich bringt


Seit Monaten wird in der EU diskutiert das Bargeld abzuschaffen bzw. soweit einzugrenzen das immer weniger Bargeld im Umlauf, sprich den Menschen zur Verfügung steht. Die Ausreden die gern gebraucht werden und diese „staatliche Kontrolle“ einzuführen, hält keiner wirklichen Prüfung stand. Ebenso wie dem verschärften Waffengesetzen in Deutschland.

Dieses entziehen des Geldes eines jeden Bürgers, was er übrigens sauer verdient hat und dementsprechend sein alleiniges Eigentum darstellt, wird auf Grund des zunehmenden Terrors nicht mehr in Umlauf gebracht werden.

Darauf folgt, ohne Terror keine Bargeldabschaffung. Wer hat denn den Terror erst ins Land geholt? Wer wollte denn das der Terror ins Land kommt? Sollen wir alle nun für einen Fehler büßen, den wir nicht einmal begangen haben? Sind wir wirklich schuldig für die Unfähigkeit einiger weniger die im Bundestag sitzen?

Weiterlesen „Bargeld Abschaffung und welchen Nutzen es wirklich bringt“

Advertisements

Der Terror und seine Folgen


33 Morde, über 200 Verletzte durch Bombenanschläge, Banküberfälle und Geiselnahmen. Der rote Terror forderte diese Opferzahl, auch RAF genannt.

Folgen für die Freiheiten? KEINE

Weder die Pressefreiheit wurde beschnitten, die Meinungsfreiheit beschnitten noch hatte man Angst um die Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit. Auch der Kampf gegen Links oder Rechts fand so nicht statt, Nichts.

Es wurde keine Gesetze geändert, das Grundgesetz blieb beim Alten, keine Überwachungen wie heute eingeleitet, die Polizei und andere Sicherheitskräfte reichten aus um diese Verbrecher festzusetzen.

Und heute?

Das Grundgesetz wird geändert, die Gesetze zugeschnitten, die Freiheiten eingeschränkt. Bankgeheimnis eingeschränkt, Postgeheimnis gibt es so nicht mehr. Meinungsfreiheit, Pressefreiheiten sind auf dem Prüfstand und zum scheitern verurteilt.

Ist das wirklich alles die Schuld des Terrors in Deutschland, oder eine beabsichtigte Einschränkung der freiheitlichen Grundordnung Deutschlands??? Oder, ist der Terror heute doch schlimmer als man uns erzählen möchte??

Salafisten die Allah huldigen ebenso wie Millionen Moslems in Deutschland, die miteinander natürlich nichts zu tun haben, das will man uns allen erzählen.

Aber so sei es.

Allerdings geht das Strafmaß von RAF Zeiten, weit auseinander von den heute verhängten Strafen und das kann jeder nachlesen.

So wird heute „schwerer Bandendiebstahl“ wie die Salafisten in Köln zur Zeit, die Kirchen gezielt ausgeraubt haben um Geld für die IS zu sammeln, auf: „Das Strafmaß für die Täter beläuft sich von zwei Jahren und sieben Monaten bis zu vier Jahren und zehn Monaten.“

http://www.focus.de/politik/deutschland/bande-beklaute-kirchen-fuer-dschihad-koeln-einbrecherbande-aus-salafisten-szene-bezeichnet-polizei-als-schimpansen_id_6569107.html

Zwei bis vier Jahre Gefängnis, ein Witz.

§§242 und §§243 STGB sagt dazu, drei Monate bis 10 Jahre. Und wieder ein „Moslemnachlass“?

 

 

 

Der Kampf gegen Fake News beginnt mit einem Fake News


Der neugewählte US Präsident Trump, macht wahr was er ankündigte. Er erste und wie es scheint erste Präsident der USA und der Welt, setzt das durch was er angekündigt hat. Und alle Welt heult in die Taschentücher.  Aber so wie die Zeitungen in Deutschland darauf reagieren, ist es mehr als heulen es macht sich eher Angst breit. Angst vor den eigenen Wahlen im Herbst dieses Jahres, Angst das in Deutschland auch ein zurückrudern geben wird und vor allem geben muß.

Der US Präsident macht das was er versprochen hat, er setzt seine Wahlversprechungen durch. Die Berichterstattung über die USA, falls man das was hier in Deutschland zur Zeit abgeht noch als Berichterstattung nennen kann, nehmen inzwischen bizarre Gesichter an.

Weiterlesen „Der Kampf gegen Fake News beginnt mit einem Fake News“

Demokratie, Rechtsstaat, Freiheit- und der verängstigte Bürger


Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit, drei Grundpfeiler unseres Staates. Jeder Politiker sagt diese drei Worte sehr gern, allerdings  kommen je Politiker unterschiedlichen Definitionen heraus.

Wie weit ist unsere Demokratie noch wirksam?

Um ehrlich zu sein nimmt die Demokratie und das demokratische Verständnis täglich ab. Demokratie ist, vereinfacht gesagt, die Macht der Mehrheit. Damit diese Macht der Mehrheit nicht mißbraucht wird, gibt es den Schutz für Minderheiten.

Nur ist es noch als Demokratie zu bezeichnen, wenn sich in der Gesellschaft entgegen der üblichen Meinungen, andere Meinungen unterdrückt werden, wenn Meinungen unter Androhung von Gewalt so zur Mehrheit werden soll? Nein.

Jede Meinung zählt, jede Meinung hat ein Recht gehört zu werden auch wenn sie noch so falsch ist. Durch unterschiedliche Meinungen entsteht erst eine Demokratie.

Wieviel Demokratie steckt denn noch in Deutschland?

Wie schon geschrieben wird es jeden Tag weniger demokratischer in Deutschland. Parteien oder Einzelpersonen dieser Parteien nehmen das Recht, andere Gruppen oder Parteien, so zu diffamieren das am Ende nicht mehr viel übrig bleibt. Sie werden demontiert, auseinander genommen. Nicht weil sie evtl. Unrecht haben könnten oder sogar Recht hätten, sondern sie werden nicht akzeptiert. Man will sie nicht, denn die begrenzte Zahl an Wählern in Deutschland bewirkt, das durch diese neuen Parteien, die Wähler abermals reduziert werden und eine absolute Mehrheit zu erreichen immer schwieriger wird. So werden schnell einzelne Passagen aus dem Parteiprogramm völlig aus dem Zusammenhang gerissen, politische Reden absichtlich falsch interpretiert um so die Wähler zu verunsichern.

Eine Meinung zu haben, kann inzwischen schon fast tödlich sein. Die Anhänger von Parteien und Gruppen, werden angegriffen, verletzt und wenn er ums Leben kommt ist er noch selbst schuld. Demokratie ist das nicht, es ist eine Hierarchie des Stärkeren, des von der Masse akzeptierten Stärkeren, oder besser ausgedrückt,  von der verängstigen Masse akzeptierten Stärkeren. Denn kein Wähler will sich auf offener Straße am Tag zusammenschlagen lassen, sein Auto demolieren lassen, sein Haus zerstören lassen.

Bei dem Rechtsstaat sieht es ähnlich aus. Der verängstigte Bürger, der inzwischen sogar unterschiedliche Bewertungen von Straftaten mit ansehen muß, zweifelt an der Rechtsstaatlichkeit unseres Staates. Kinder werden unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Die Richter sahen keinen Anlaß die Täter zu betrafen. Weshalb?  Die Peiniger von Köln wurde freigesprochen usw. Selbst die Kanzlerin und der Vizekanzler begangen Rechtsbrüche sogar im internationalen Recht, keiner wurde auch nur „böse“ angesehen.

„Ende Januar 2016 gab Schachtschneider in einer Pressekonferenz bekannt, die Bundesregierung mit einer Verfassungsbeschwerde zu zwingen, die deutschen Grenzen „gegen die illegale Einreise von Ausländern zu sichern“. Die Grenzöffnung während der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015 sei als Verstoß gegen geltendes Recht einzuordnen. Zudem forderte er die Suspendierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel. Unterstützt wurde er mit seiner Verfassungsklage durch die von Jürgen Elsässer und Götz Kubitschek initiierte Bürgerinitiative „Ein Prozent für unser Land“; ein weiterer Beschwerdeführer ist der AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider.[18] Die Beschwerde wurde Anfang März 2016 ohne Begründung abgewiesen.“ Wikipedia.

Rechtsverstöße an denen Ausländer oder Flüchtlinge beteiligt sind, bekommen weder geringere Strafen oder keine. Das selbe Verbrechen mit einem deutschen Straftäter zog mehr „Rechtsstaatlichkeit“ nach sich. Die Frage vieler Bürger ist nun, warum sollte ich Recht und Gesetz einhalten, wenn die Erfinder der Gesetze machen können was sie wollen? Oder warum werden Flüchtlinge bevorzugt behandelt?

Freiheit, ein schönes aber in Deutschland vernachlässigtes Wort. Freiheit wird oft benutzt aber selten angewandt. Die Freiheit beschneidet man zu unserem Schutz, so sagt man, nicht. Aber getan wird das Gegenteil. Pressefreiheit, Meinungsfreiheit sind per Grundgesetz gesichert. Im Alltag aber beziehen diese Worte und ihrer Bedeutung viele Einschränkungen und Verbote nach sich. Angeblich hat sich die Presse selbst dazu geeinigt, z.B. Namen von Straftätern nicht zu benennen. Das galt nicht schon immer, sondern erst nach dem diese sogenannten Flüchtlinge kamen. Diese Selbsterkenntnis der Presse diese Namen nicht zu erkennen, kam fast gleichzeitig mit dem heute eingeführten „politisch korrekten“ reden und schreiben. Was das sein soll, wissen nur die Erfinder dieser Maßnahme.

Als ob es politisch korrekt wäre, die Hautfarben weg zu lassen und dafür den vermeintlichen Kontinent zu sagen, oder bei andersfarbigen Menschen bei einer Beschreibung der Person, die Hautfarbe weg zulassen und so der Polizei die Arbeit noch mehr zu erschweren.

Ebenso eine gegenteilige Meinung zu haben wie die vermeintliche Mehrheit, ist es ein Verbrechen etwas falsches zu sagen? Ist es ein Verbrechen sogar die Wahrheit zu sagen oder zu schreiben?

In Deutschland schon, hier gilt man als Rassist wenn man nur eine Religion kritisiert, obwohl Religionen nichts mit Rassen zu tun haben. Man gilt als Ausländerfeindlich wenn man von Menschen nur ihren Charakter kritisiert.

Nicht das alle Staaten und alle Menschen in der Welt daran halten würden, „politisch korrekt“ zu reden oder zu schreiben. Den anderen ist es völlig egal was sie sagen, nur wir werden erzogen, wir Europäer werden dazu erzogen, weltoffen zu sein, was immer dieses Wort auch bedeuten mag. Denn Weltoffen bedeutet auch schutzlos, machtlos und Führungslos zu sein.

Zur Zeit wird der Bürger so verängstigt, das die bevorstehenden Wahlen im Herbst in Deutschland, zu Zerreißprobe werden. Man kann sich ja schon freuen, das es keine Menschen gibt die mit einer „roter Armbinde“ am linken Arm, Menschen nicht quälen und zusammenschlagen, nur weil sie nicht tun was von ihnen verlangt wird. Aber von der Presse und den linken Parteien als etwas „schmutziges“ bezeichnet zu werden, oder etwas „verwerfliches“, ist sehr nah am zusammenschlagen.

Die Demokratie, die Freiheit und der Rechtsstaat muß in Deutschland nicht neu erfunden werden, sondern völlig neu definiert werden. Wir haben weder das eine, noch das andere, sondern wandern zur Zeit ziellos umher und uns wird eingeredet im freiheitlichsten, demokratischsten und rechtsstaatlichsten Staat der Welt zu leben.

Danke dafür, aber das sind wir in Deutschland nicht, dazu gehören wir nicht mehr, das waren wir einmal.

Was ich am „links“sein so gut finde?!


linkstoleranz

Bild von:https://heplev.wordpress.com/2017/01/31/wie-tolerant-sind-die-linken/

Also gut, ein Thema was mir widerspricht und widerlich ist, aber ok.

Links sein könnte man so definieren. Man findet es gut „links“ zu sein weil

  • ich kann sagen was ich will
  • ich kann tun und lassen was ich will
  • ich kann Polizisten schlagen und schwer verletzen wenn ich will
  • ich kann Menschen hassen und darf es auch sagen wann ich will
  • ich kann Menschen einsperren lassen wenn es mit beliebt
  • ich kann ganze Straßenzüge, von Steuerzahler bezahlt, demolieren wenn es mir Spaß macht
  • ich kann jedem sagen was er zu sagen, zu tun und zu lassen hat
  • ich kann Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben
  • ich kann Menschen in gute und böse Menschen einteilen
  • ich kann sogar Vorschreiben was Menschen essen sollen
  • ich kann Menschen meinen Willen aufzwingen
  • ich darf sogar Menschen zusammenschlagen wenn sie nicht auf mich hören wollen
  • ich bekomme überall recht
  • ich habe sogar die Regierung auf meiner Seite egal was ich sage, tue oder wie herrschsüchtig ich auch bin
  • ich bekommen auch noch Geld dafür das ich „links“bin
  • ich bekomme finanzielle Unterstützung für meine Meinung
  • ich kann leben wie ich will und alle bezahlen mich dafür
  • ich brauche nicht arbeiten gehen, da ich auch so viel Geld bekomme
  • ich kann Wahrheiten verdrehen, so das es dann zu meiner Ideologie passt

Ja „links“ zu sein bringt sehr viele Vorteile.

Weiterlesen „Was ich am „links“sein so gut finde?!“

Kommentar wurde abgelehnt


Einige wenige Online-Zeitungen lassen noch Kommentare zu bestimmten Themen zu. Kritische Meinungen zu Artikeln, werden anscheinend auch doppelt geprüft. Aus dem Grund ist man gezwungen, seinen Kommentar wie zu DDR Zeiten durch „die Blume“ auszuschmücken. Heißt, man wendet lang gelerntes wieder an, und der Leser des Kommentars muß sich mit dem „Zwischen des Zeilen Lesens“ auskennen. Ansonsten wird es schwer, den Kommentar loszuwerden, oder man versteht ihn nicht.

„Kommentar wurde abgelehnt“ liest man heute immer mehr, selbst bei Kommentaren die nun wirklich nur die Wahrheit aufzeigen.

Im Focus erschien ein Artikel über einen Michael Müller, SPD Bürgermeister von Berlin, der den geplanten „Mauerbau“ des US Präsidenten Trump nach Mexiko kritisierte und diese Entscheidung Trumps mit den Worten des Ex-US Präsidenten Reagen erklärte.

Weiterlesen „Kommentar wurde abgelehnt“

Ritalin – Die gefährlichste Droge der Westlichen Welt


Veröffentlicht am von
(www.conservo.wordpress.com)

Von gebenhoeh (http://altmod.de/) *)

„Sozial-emotionale Störungen“

Aldous Huxley schildert in seinem utopischen Roman „Schöne neue Welt“ von 1932 wie mittels künstlicher Fortpflanzung, mechanischer und chemischer Konditionierung, Suggestionstechniken und Hypnopädie, Indoktrinierung, Befriedigung durch Konsum, Sex und die aphrodisierende Droge Soma, die Horrorvision einer neuen Gesellschaft entsteht.

In seinem Vorwort dazu warnt er vor diesem, wie er es nennt „betriebssicheren System der Eugenik, darauf berechnet, das Menschenmaterial zu normen“. Diese Warnung wurde wohl nie beachtet. Alles wird eingesetzt, um die „schöne neue Welt zu erzeugen“. Psychologie und Pädagogik glauben in Anlehnung an den Pawlowschen Hund – und in dessen Gefolge den Machbarkeitsphantasien des Behaviorismus – den Menschen quasi ein zweites Mal erschaffen zu können. „Social engineering“ ermögliche den neuen Menschen, der friedfertig und in allen Dingen nützlich ist. Und damit seien alle gesellschaftlichen Probleme lösbar. Man stürzt sich auf die Ergebnisse der Modewissenschaft „Hirnforschung“ und zimmert daraus eine „Neuropädagogik“ und „Neurodidaktik“ einschließlich der Manipulation durch den Einsatz von „cognitive-enhancing-drugs“ – auch bei Gesunden; Modifikationen der „Droge Soma“ von Aldous Huxley. Ritalin gehört zu diesen Drogen.

In der schönen neuen Welt darf es keine Abweichungen von der Norm geben. Was „normal“ ist, wird unter anderem an den Kriterien des politisch Korrekten definiert und was der „staatsfeministischen Kultur“ – wie es durchaus zutreffend heißt – entspricht.

Alles, was vom nicht nur staatsfeministisch Richtigen oder Guten abweicht, bekommt die Bezeichnung „sozial-emotionale Störung“. Und es sind fast ausschließlich Jungen, der männliche Part, der als sozial-emotional-gestört erkannt wird.
 Zur Definition des Abweichenden tragen wieder einmal mehr auch Ärzte, sprich Psychiater und in Teilen auch Kinderärzte bei. Die Rolle, welche die Psychiatrie in den „real-sozialistischen“ Gesellschaften gespielt hat, ist hinreichend bekannt. Aber auch in den sogenannten freiheitlichen Gesellschaften des Westens trägt die Psychiatrie zur Mehrung ihres Einflusses und der Pfründe stetig durch Pathologisierung von Teilen der Gesellschaft und eigentlich Gesunder bei. Man denke unter anderem auch an den Burn-out-Hype und an die modische Traumafolgen-Obsession der Psychiater und Psychologen. Seit den 90er Jahren geschieht eine rapid zunehmende Pathologisierung besonders von Jungen unter dem Aufkleber ADS oder AHDS.

 

Der „Zappelphilipp“ ist seit langem bekannt. Es war auch ein Frankfurter Psychiater,  Heinrich Hofmann, der in seinem „Struwwelpeter“ Mitte des 19. Jhdt. erstmals dieses „Syndrom“, das eigentlich viele Eltern seit jeher kannten, in die öffentliche Aufmerksamkeit führte. Zu der Zeit begannen dann auch andere Psychiater, unruhige Kinder zur Krankheitsgruppe des „affektiven oder moralischen Irreseins“ zuzuordnen.
 Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dann „Unruhe“ bei Kindern von einigen Kinderärzten als „moral defekt“ angesehen.

In den 30er Jahren beobachtete ein Amerikaner zufällig einen „positiven“ Effekt des Stimulans Benzedrine auf Zappelphilippe. In der Folge kam es daraufhin zu einer Eskalation der Begrifflichkeiten: 1948 „minimal brain damage syndrome“, 1957: „minimal brain disorder“, 1960:„minimal brain dysfunction“ Der Durchbruch kam gewissermaßen, als das ADHS in das amerikanische Register DSM R-III  (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen), dem  Klassifikationssystem der American Psychiatric Association Aufnahme fand. Dieses Register ist inzwischen zum Diagnostik-Katechismus der Psychiatrie weltweit geworden.
 1995 wurde schließlich noch eine „Erwachsenen-Form“ dieser Störung beschrieben. Sozial-emotionale Störungen sind der häufigste Beweggrund, vor allem Jungen zu pathologisieren. ADHS wird bei Jungen 5-6 Mal häufiger „diagnostiziert“ als bei Mädchen.
 Als gestört gilt ein Junge, wenn er zuhause, im Kindergarten oder der Schule nicht Folge leistet, sich häufig mit anderen Kindern „prügelt“ oder damit auffällt, dass er sich leicht ablenken lässt, nervös oder zappelig erscheint.

Außerhalb und auch in der Psychiatrie werden in der Medizin Krankheiten und Gesundheitsstörungen nach der ICD 10 (International Statistical Classification of Diseases der WHO) katalogisiert und erfasst. Betrachten wir einmal die Kriterien der ICD, auf denen die Diagnose des ADHS sich gründet. G1: Unaufmerksamkeit … sind häufige unaufmerksam gegenüber Details, Sorgfaltsfehler bei den Schularbeiten oder sonstigen Arbeiten oder Aktivitäten; sind häufig nicht in der Lage, die Aufmerksamkeit bei Aufgaben und beim Spielen aufrecht zu erhalten; hören scheinbar nicht, was ihnen gesagt wird; können oft Erklärungen nicht folgen oder ihre Schularbeiten, Aufgaben oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht erfüllen; sind häufig beeinträchtigt, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren; vermeiden häufig ungeliebte Arbeiten, wie Hausaufgaben, die geistiges Durchhaltevermögen erfordern; verlieren häufig Gegenstände, die für bestimmte Aufgaben wichtig sind, z.B. Bleistifte; Bücher, Spielsachen und Werkzeuge; werden häufig von externen Stimuli abgelenkt; sind im Verlauf der alltäglichen Aktivitäten oft vergesslich; AHDS: Mindestens 6 Monate lang mindestens 6 der Symptome in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht angemessenen Ausmaß;

G2: Überaktivität … fuchteln häufig mit Händen und Füßen oder winden sich auf den Sitzen; verlassen Ihren Platz im Klassenraum oder in anderen Situationen, in denen sitzen bleiben erwartet wird; laufen häufig herum oder klettern exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist ; sind häufig unnötig laut beim Spielen oder haben Schwierigkeiten mit leisen Freizeitbeschäftigungen; zeigen ein anhaltendes Muster exzessiver motorischer Aktivitäten, die durch den sozialen Kontext oder Verbote nicht durchgreifend beeinflussbar sind. ADHS: Mindestens 6 Monate lang 3 der Symptome, in einem mit dem Entwicklungsstand der Kinder nicht zu vereinbarenden Ausmaß

G3: Impulsivität … platzen häufig mit der Antwort heraus, bevor die Frage beendet ist; können häufig nicht in einer Reihe warten oder warten, bis sie bei Spielen oder in Gruppensituationen an die Reihe kommt; unterbrechen und stören andere häufig; reden häufig und exzessiv ohne angemessen auf soziale Beschränkungen zu reagieren; ADHS: Mindestens 6 Monate lang mindestens eines der Symptome in einem mit dem Entwicklungsstand der Kinder nicht zu vereinbarenden Ausmaß

Die ADHS Diagnose basiert auf folgenden Kriterien: G1 bis G3 wie dargestellt; Beginn der Störung vor dem 7. LebensjahrDie Kriterien sollen in mehr als einer Situation erfüllt sein (Schule, Klinik, zu Hause);Deutliches Leid durch G1 bis G3 oder Beeinträchtigung der sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsfähigkeit.

Durchleuchtet man diese Kriterien, ist leicht zu erkennen, dass es sich um ganz „weiche“ Merkmale handelt, die unschwer einem willkürlichen Gebrauch unterworfen werden können. Zum Skandal der zunehmenden Stigmatisierung eigentlich gesunder Kinder gesellt sich der Skandal des Einsatzes einer massiven chemischen Keule zur Behandlung dieser angeblichen Krankheit. In den letzten Jahren nahm die Häufigkeit der „diagnostizierten“ Fälle von ADHS in einem erschreckenden Ausmaß zu. Dies lässt sich direkt ablesen am Verbrauch bzw. an den verordneten Mengen der Psychodroge Methylphenidat = Ritalin. 1995 wurden gerade mal 34 kg Methylphenidat in deutschen Apotheken abgegeben. 2011 waren es 1791 kg!

Die Zahlen sprechen für sich und können einem Angst und Bange machen. So ist nach den Ursachen zu fragen. 
Ich behaupte, dass nicht die Zahl der „Kranken“, sondern allein die Zahl an Diagnosen zugenommen hat – ermöglicht durch diesen manipulierbaren Kriterienkatalog.

Wem nützt das?

Da ist natürlich der viel und zu Recht gescholtene „Medizinisch-Industrielle-Komplex“ der fraglos den Hauptnutzen hat.
 Dann – wie schon in Teilen ausgeführt – das gesellschaftliche Klima mit dem ideologischen Dauerbeschuss der Menschen durch staatlich alimentierte Institutionen und eine fragwürdige Wissenschaft.
Dem sind immer mehr verunsicherte, in ihrem Selbstbewußtsein und in ihrer Moral geschwächte und orientierungslose Eltern ausgeliefert. Und dazu kommt eine in nicht unerheblichen Anteilen durch die 68er Ideologie verbogene Lehrerschaft, Erzieher und Psychologen.

Die Droge Ritalin

Wie vorstehend beschrieben, begann die Geschichte der Pharmakotherapie des „ADHS“ mit der Beobachtung, dass Benzedrine – ein Amphetamin-Abkömmling wie Ritalin® – auf Zappelphilippe eine beruhigende Wirkung hat. Wenn eine stoffliche Substanz auf eine Verhaltensauffälligkeit wirke, müsste diese Verhaltensauffälligkeit auch eine biologische bzw. organische, also keine psychosoziale Ursache haben. So ein gern gewählter Zirkelschluss nicht nur in der Psychiatrie. Es hat auch eine „entlastende“ Wirkung auf die Beteiligten. Eltern müssen sich keine Gedanken über möglich Erziehungsfehler oder eigenes Fehlverhalten machen. Die direkt Betroffenen können sich entlasten, da sie doch für einen möglicherweise genetisch bedingten „Hirndefekt“ nicht verantwortlich gemacht werden können. Ob die betroffenen Kinder das tatsächlich so sehen können, sei dahingestellt. Fakt ist: es gibt keinen objektiven Test der den in der Organ-Medizin zu fordernden naturwissenschaftlichen Kriterien entspricht, um ADHS zu diagnostizieren. Es stehen nur die willkürlichen Konstrukte aus dem ICD 10 und dem DMS zur Verfügung (siehe oben). Der „Erfinder“ des „ADHS“ der US-Psychiater Leon Eisenberg sagte schließlich vor seinem Tod: „ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung.“

Ritalin gehört zur Gruppe der Amphetamine, welche auch vielen Nichtmedizinern als Aufputschmittel geläufig sind. Amphetamine wurden z.B. im 2. Weltkrieg verwendet, um Soldaten zu höherer Leistungsfähigkeit, Ausdauer und auch Aggressivität zu stimulieren: Stichwort Pervitin. In den 50er Jahren wurden Amphetamine zur allgemeinen Leistungssteigerung und als Mittel gegen Übergewicht – als Abmagerungspille – eingesetzt: Stichwort Preludin. Da mit diesen Mitteln eine Suchtgefahr verbunden ist und auch psychotische Entgleisungen, wurden diese Präparate dem Betäubungsmittelgesetz unterworfen. Ernst Udet, ein berühmtes Fliegerass, war eines der prominentesten Opfer der Amphetamine. Abhängig von Alkohol und Pervitin hat er sich erschossen. Die Modedrogen Ecstasy und Speed sind Amphetamine.

Ritalin gehört somit zur Gruppe von aufputschenden Substanzen, es muss demnach bei „ADHS“-Kindern, die sich ja durch Überaktivität und Hippeligkeit auszeichnen eine gegenteilige – eine „paradoxe“ – Wirkung erzeugen. Ein Effekt, welcher bei einem Medikament von vornherein stutzig machen muss. Das von der Pharmaindustrie unabhängige „Arzneitelegramm“ schreibt :

Die Verwendung von Psychostimulantien für hyperaktive Kinder, die durch überschießende Motorik, Aufmerksamkeitsstörungen, mangelhafte Impulskontrolle und emotional überschießende Reaktionen auffallen, erscheint paradox. Amphetaminabkömmlinge wirken jedoch offensichtlich, indem sie agitationsvermittelnde Neurone hemmen. Zahlreiche Doppelblindstudien von überwiegend kurzer Dauer (im Mittel sieben Wochen) lassen einen Nutzen von Methylphenidat (RITALIN) im Vergleich zu Plazebo erkennen… etwa 70% der Kinder erfüllen Aufgaben, die anhaltende Aufmerksamkeit erfordern, besser. Unter Plazebo sind es nur 30% bis 40%. Lernstörungen und Beeinträchtigungen des Sozialverhaltens lassen sich durch Stimulantien nur marginal beeinflussen. Belege für einen Langzeitnutzen finden wir nicht. Nur Kinder über sechs Jahre dürfen im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie RITALIN erhalten… Mit Schlafstörung, Angst, Weinerlichkeit, Wachstumsverzögerung (mehrmonatige Einnahmepausen erforderlich), Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, Auslösung von Tics und Verhaltensstereotypien sowie erhöhter Krampfbereitschaft ist zu rechnen. Mißbrauch und Abhängigkeit scheint weniger ein Problem der Kinder, sondern der betreuenden Eltern und Kontaktpersonen zu sein.

Es gibt immer mehr Berichte, dass auch unter den „Kids“ der Missbrauch zunimmt. Ritalin wird als „Vitamin-R“ gehandelt und die Aufbereitung von Ritalin als Pulver zum „Schniefen“ wird als Eratzdroge für Ecstasy und Speed auf den Schulhöfen gehandelt. Kommen wir noch einmal zu den psychiatrischen (Neben)Wirkungen. Das „Bundesinstitut für Arneimittel und Medizinprodukte“ stellt fest:

Psychiatrisches RisikoDie in klinischen Studien aufgetretenen psychiatrischen unerwünschten Ereignisse von besonderer Relevanz in Zusammenhang mit Methylphenidat waren unter anderem Aggression, gewalttätiges Verhalten, Psychose, Manie, Reizbarkeit und Suizidverhalten. Aus den Informationen über einen Arzneimittel-Auslassversuch, sofern vorhanden, ging hervor, dass Methylphenidat eine kausative Rolle bei der Entwicklung schwerwiegender psychiatrischer Störungen spielen könnte.

Die am häufigsten gemeldeten psychiatrischen unerwünschten relevanten Ereignisse aus Spontanmeldungen waren Verhaltensauffälligkeiten, anomales Denken, Wut, Feindseligkeit, Aggression, Agitation, Tick, Reizbarkeit, Angststörung, Weinen, Depression, Schläfrigkeit, verstärkte ADHD, psychomotorische Hyperaktivität, emotionale Störung, Nervosität, psychotische Störung, Stimmungsschwankungen, morbide Gedanken, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsveränderung/- störung, Ruhelosigkeit, Verwirrtheitszustand, Halluzinationen, Lethargie, Paranoia und Suizidverhalten.Die Prüfung der vorklinischen Daten in den Antworten zeigt, dass Methylphenidat in Tiermodellen Verhaltensveränderungen, hauptsächlich in Form von Hyperaktivität und stereotypem Verhalten, hervorruft.

Aus der Fachliteratur geht auch hervor, dass Methylphenidat psychiatrische Störungen bei Patienten mit ADHD verstärken kann. Es wurde auch auf die Schwierigkeit bei der Feststellung der Auswirkungen von Methylphenidat aufgrund der Komorbidität von ADHD und psychiatrischen Störungen in den meisten Studien hingewiesen.

Nochmal die Frage, wem nützt das? Warum verschreiben immer mehr Ärzte unkritisch eine derartig gefährliche Substanz? Was haben Lehrer und Erziehungspersonen davon, wenn sie zur Verordnung von Ritalin drängen? Es ist ein gesellschaftliches und kein individuelles „Leidensproblem“. Ich darf nochmal an mein Schlußfolgerungen im ersten Kapitel verweisen.

Zusammenfassung:

Ritalin® ist eine Droge,

  • Die allenfalls auf gewisse Symptome bei Kindern mit dem Krankheitskonstrukt ADHS wirken mag, die aber nichts heilt.
  • Die die Fähigkeiten einer Person grundsätzlich verringert.
  • Die, wie auch Ecstasy, Speed und Kokain, in den Dopamin- und Noradrenalinhaushalt im Gehirn eingreift.
  • Die auf das Bewußtsein wirkt und Symptome von geistiger Krankheit erzeugt.
  • Die auch auf die körperliche Entwicklung bei Kindern nachteilige Wirkungen zeigt.
  • Die Sucht und Abhängigkeit erzeugen kann.
  • Die Unruhe, Aggressivität und Übererregbarkeit hervorrufen kann.
  • Die psychotische Reaktionen mit Sinnestäuschen auslösen kann (von Selbstmorden und Selbstmordversuchen bei Kindern wurde vermehrt berichtet).
  • Die beim Absetzten heftige Reaktionen zur Folge haben kann.
  • Die, wie jede andere Droge, noch über viele Jahre nach Absetzen auf geistige Prozesse nachwirkt.
  • Die durch den massenhaften Einsatz und Missbrauch sozio-kulturelle Probleme verschärft.
  • _________________________________
  • Quellen: http://sciencefiles.org/
http://allpsych.com/disorders/dsm.html
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.7.47.3161.3163.3164
http//www.aerzteblatt.de/archiv/40288

 

*) conservo-Autor gebenhoeh ist Facharzt

 

www.conservo.wordpress.com   29.01.2017

Dieser Artikel ist sehr gut. Kinder kann man nicht ruhig stellen, und darf es auch nicht. Wie Europäer vergessen sehr gern, das auch wir nur Lebewesen sind, im Grunde Tiere auf diesem Planeten. Wir erziehen neuerdings unsere Kinder und Enkel, zu Zombies.  Menschenkinder ohne Willen und ohne den natürlichen Drang sich zu bewegen. Kinder werden schon in den Schulen in Anti-Aggressions-Lehrgänge gedrängt. Unser Enkel erzählte uns eines Tages wie er „Die Raketen im Bauch“ unter Kontrolle bekommt. Kinder werden in der heutigen Zeit nicht mehr erzogen zu einem selbst denkenden und später selbstverantwortlichen Menschen, sondern zu Befehlsempfängern und Untertanen. Wie erziehen unsere Kids still und leise zu sein, nur keine Aggressivität zulassend, so das sie eines schönen Tages alles auf einmal herauslassen müssen. Und was ist dann? Mehrere Tote, Schwerverletzte. Ist es das was man heute von oben so will?

Allein um das zu erklären, sollte man sich die Geschichte so einiger Serientäter anschauen. Fast alle wurden von einem oder beiden Elternteilen, unterdrückt,zur Ruhe ermahnt, hart bestraft. Bis eben genau diese Kinder in ihre Aggressionen einfach abbauen mußten.

 

Weiterlesen „Ritalin – Die gefährlichste Droge der Westlichen Welt“