SPD – Die Träumer Partei


Herr Gabriel findet:“Die SPD hat den Führungsanspruch in diesem Land.“

Oh ja, Herr Gabriel, Sie können beanspruchen, sie können sich was wünschen und Sie können hoffen. Das macht Ihnen keiner streitig.

Es könnte allerdings passieren, das da eine Enttäuschung hoch kommt die Sie nicht so schnell verkraften werden. „Wer sich selbst erhöht, wird tief fallen“

Wie soll eine SPD mit 21 % nach der Sonntagsumfrage von Forsa eine Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl erreichen?

http://www.wahlrecht.de/umfragen/

Zusammen mit Grünen und Linken ist diese Koalition auf 40% zu sehen.

Wobei CDU/CSU und evtl. FDP auf 43% kommen. Und sollte die AfD endlich ihrer Streitereien beenden, und versuchen sich der CDU/CSU zu nähern so kämen sie zusammen auf 54 %. Diese Ergebnisse stehen zwar noch in den Sternen, aber die SPD träumt eben gern.

Aber es wird schon einmal Wahlkampf geübt:“Schulz kündigte eine harte Auseinandersetzung mit Populisten und Extremisten an: „Ich sage in dieser auseinander driftenden Gesellschaft allen Populisten und den extremistischen Feinden unserer Demokratie und unserer pluralen Werteordnung hier entschieden den Kampf an. Er fügte hinzu: „Mit mir wird es kein Bashing gegen Europa geben. Mit mir wird es keine Hatz gegen Minderheiten geben.“ Schulz war seit 1994 im Europaparlament und zuletzt dessen Präsident. Bundesfamilienministerin und SPD-Vizechefin Manuela Schwesig sagte der „Rheinischen Post“: „Mit ihm haben wir die Möglichkeit, einen engagierten, lebendigen Wahlkampf zu führen. Einen Wahlkampf für Gerechtigkeit“.

Hola, welch Aussagen eines SPD-Politikers, so richtig kämpferisch und keinen Widerspruch duldend. Aber wie soll es auch anders sein. Die SPD braucht wieder ein Gesicht, ob nun Herr Schulz das Richtige ist, oder ob er die Notlösung für die SPD sein wird, wird die Wahl im Herbst zeigen.

Selbst in der vorgesehenen und vielleicht angestrebten Koalition ist diese Wahl des Kanzlerkandidaten eher verhalten, als zuversichtlich:

„Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry bezeichnete Schulz auf Twitter hingegen als „Symbol für EU-Bürokratie und ein tief gespaltenes Europa“. FDP-Chef Christian Lindner äußerte Kritik am Rückzug Gabriels, der viele unerledigte „Baustellen“ hinterlasse. Die Vorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, betonte, ihre Partei werde Schulz an seinen Taten messen. Die Grünen zeigten sich vorsichtig positiv.“

Aber wer als Partei nicht mehr hat, muß nehmen was sich anbietet.

Die Wahl im Herbst wird es zeigen.

„Auch Gabriel erklärte, er habe Schulz den Vortritt gelassen, „weil er die besseren Chancen hat. Das liegt auf der Hand“. Schulz erhält seit Wochen in den Umfragen wesentlich bessere Werte als Gabriel. „Er ist jemand, der Brücken bauen kann, der Menschen zusammenführt.“ Dass er und Schulz befreundet seien, sei wichtig, aber nicht ausschlaggebend gewesen, sagte Gabriel und bezeichnete Schulz als „großen Sozialdemokraten“.

Schulz ein Mann der Brücken bauen kann?

Wirklich?

Die zur Zeit zu lesenden Kommentare auf „Focus Online“ ca. 80 Stück, sehen das schon einmal ganz anders.

Von „Selten so gelacht…““alter Wein in neuen Schläuchen…“bis hin zu „eine Selbstüberschätzung. Ich lach mich schlapp…“ ist nicht viel positives zu lesen.

Aber warten wir ab, eine Rot-Rot-Grüne Regierung haben wir schon, wenn auch nur auf Länderebene. Und die hat außer Probleme mit den Linken, noch nicht viel gezeigt.

Wünschenswert für Deutschland, wäre diese Konstellation mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, wie Berlin aussieht wissen wir alle, und wie wird dann Deutschland aussehen? Grausliche Vorstellung.

 Man weiß ja nicht wie eine Regierung der SPD aussieht, deren Herr Gabriel sich so intelligent ausdrückten konnte. Von „Stinkefinger“ zur „Pack“ Diagnose, ist eines Politikers nicht würdig und schon gar nicht von einer ehemaligen „Arbeiterpartei“. Auch eine Frau Schwesig wird hier nicht weiterhelfen können, sie hat mit dem Kampf gegen Rechts genug am Hals. Schließlich werden es ja angeblich immer mehr, gegen die man kämpfen sollte.
Jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie eine SPD die im Schlepptau die Gewerkschaften hat, mit Arbeitnehmern zu Recht kommt? Wo doch gerade diese Arbeitnehmer den „Stinkefinger“ sehen mußten, und dieses „Pack“ sicherlich in der Gewerkschaft ist.
Die SPD im Widerspruch zu sich selbst, die jetzt versucht alle Fehler weg zu retuschieren, um glänzend für dem Wahltermin im Herbst da zu stehen.
Ob das reicht? Ich hoffe auch, Herr Gabriel, aber das es nicht reicht.
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Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist aber Demokrat aus Überzeugung, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch", I love Texas and the Texas Cowboys for over 30 years,

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