Lebenslange Freiheitsstrafe ist unmenschlich?


Die lebenslange Freiheitsstrafe sollte nach Ansicht Hunderter Strafverteidiger abgeschafft werden. Aus deren Sicht ist diese Strafe unmenschlich und der Resozialisierung gegensätzlich.

Die lebenslange Freiheitsstrafe dauert mindestens 15 Jahre und kann danach auf Bewährung ausgesetzt werden. Auch der Mordparagraph soll abgeschafft werden.

„Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft. (2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet. (Quelle:dejure)“

Mord kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Als „Abschluß“ eines Verbrechens, in diesen Fällen das Töten eines Zeugen, wird auch in Deutschland anders bestraft als ein Mord aus „niederen Beweggründen“.

Nur sind es auch zwei verschiedene Schuhe und ebenso werden sie unterschiedlich bestraft. Allerdings muß man sich auch einmal überlegen, was aus den Opfern geworden wäre, welchen Stellenwert die Opfer in diesem Strafmaß einnehmen. Ein Mord an einen 14 jährigen jungen Mädchen was vergewaltigt und danach bzw. dabei mit 16 Messerstichen ermordet wird, hat es nicht verdient das der Mörder nach 10 Jahren Haft die Anstalt verlassen darf. Auch dieses Mädchen, ein völlig unschuldiges Opfer eines Gewaltverbrechens, hat ein Recht auf Leben gehabt, auf gesetzlich verankertes Recht auf Unversehrtheit. So wurde ein vielleicht 80-90 jähriges Leben verkürzt auf 14 Jahre. Wo bleibt ihr Recht, wo bleiben ihre Rechte, wo ist hier das unmenschliche?

15 Jahre war die Strafe dafür nach altem Gesetz, die nun abermals verkürzt werden soll.

„Gabriele Heinecke, Strafverteidigerin in Hamburg sagt im Video, dass härtere Strafen gar nichts nützen: „Sie sind kontrapunktiv, sie bringen Menschen ins Gefängnis und im Gefängnis ist noch niemand besser geworden.“

http://www.epochtimes.de/wissen/strafverteidiger-ffordern-mordparagraf-und-lebenslange-freiheitsstrafe-abschaffen-a2081671.html

Resozialisierung, ein schönes Wort für einen liberalen Strafvollzug, links-grüner Sehrgutmenschen und nicht nur Gutmenschen.

In den USA zum Beispiel sind nur 2-3 % der Serienmörder wirklich geistig krank, der große Rest ist durchschnittlich bis überdurchschnittlich intelligent viele haben studiert. Mit anderen Worten, diese Täter töten aus Lust, aus Spaß am töten. In Deutschland werden Mörder meistens aus „niederen Beweggründen“ zum Mörder, sie töten um ihre Ziele zu erreichen, Habgier, Mordlust, sexuelle Befriedigung usw. Auch diese Menschen sind zu über 90% nicht geistig krank. Sie wissen was man tun muß, um die Opfer zu beseitigen, wie man die Ermittlungsorgane ins Leere laufen läßt und wie man die Taten vertuschen kann. Somit ist logisches und abstraktes Denken erforderlich.

Auch ist ihnen bewußt, wie man psychologische Gutachter, die Täter meist nur einige Stunden zu Gesicht bekommen, in die Irre führen kann.

Aber genug dazu. Fakt ist das die Opfer, sollte dieses Strafmaß wirklich kommen, nie mehr berücksichtigt werden, sondern als Motiv angesehen werden. Strafrechtlich irrelevant, denn diese Strafverteidiger wollen die „Opferrechte gilt es effektiv aber außerhalb des Strafverfahrens zu stärken. Die Opferrechtsreformen der vergangenen Jahre haben den Geschädigten von Straftaten wenig gebracht, dem rechtsstaatlichen Strafverfahren aber großen Schaden zugefügt.“

Opfer sind keine Opfer mehr, sie werden außerhalb der Gesetze gestellt und außerhalb des Strafverfahrens. Sie sollen ihre „Rechte“ außerhalb des Strafverfahrens bekommen. Welche, bitte schön?

Es kann nicht sein, das Opfer sich nicht im Strafmaß wiederfinden. Wenn 5 fache Mörder mit 10 Jahren bestraft werden sollen, nur um sie später zu resozialisieren, bekommt der Mörder pro Opfer 2 Jahre. Hat das Opfer, tot wie es ist, eben dieses Recht auch? Darf es nach 2 Jahren sein Leben weiterführen, studieren, Kinder und Enkel bekommen und an deren Leben teilhaben? Wohl nicht.

Aber wie schon oft in den letzten Jahren zu sehen war, der Täterschutz geht vor Opferschutz. Opfer sind selbst schuld das sie Opfer wurden?

Wo bleiben die Rechte der Opfer?

Gerade in der heutigen Zeit, wo angeblich der Terror zu unserem Leben gehört, sollen nun die Täter belobigt werden in dem man sie mit einer mildere Haftstrafe verurteilt? Das kann und darf nicht sein.

Mehr 800 Strafverteidiger und Strafverteidigerinnen, Vertreter*innen der Justiz und Wissenschaft sind in Bremen unter dem Titel »Der Schrei nach Strafe« zusammengekommen.

http://www.strafverteidigertag.de/Strafverteidigertage/strafverteidigertag2017.html

Aber wenn man diesen Satz genüsslich liest, weiß man woher dieser Vorschlag kommt,“Strafverteidigerinnen, Vertreter*innen „. Genau dieselben Menschen die immer wieder betonen, das alle Menschen gleich sind, und keiner als Verbrecher geboren wurde, sondern man sie so gemacht hat. Die Eltern sind schuld, die Großeltern sind schuld, die Täter werden so irgendwann bald zu Unrecht bestraft.

Diese Ansichten mögen in einigen Fällen stimmen, aber mit Sicherheit in nur einer geringen einstelligen Prozentzahl. Die meisten davon haben die Grenze überschritten, als sie merkten das sie so besser fahren, sie so Vorteile bekommen. Erziehung sind und kommt nicht nur von den Eltern, sondern vor allem aus das Umfeld des Täters.

Und dieses Umfeld wird von Tag zu Tag schlechter, sogar ganze Stadtteile gehöre heute dazu. Hier muß man daran arbeiten.

„Immer dort, wo es darauf ankommt, versagt der »Schrei nach Strafe«, wie die Beispiele des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt oder die Vorkommnisse während der Silvesternacht vor einem Jahr gezeigt haben – in beiden Fällen hat nicht das Strafrecht, sondern haben die Vollzugsbehörden versagt. Der Strafverteidigertag forderte daher mehr und gezieltere Investitionen in Prävention und in die Ausbildung der Vollzugsbehörden.“

So da haben wir sie, die Schuldigen, die Vollzugsbeamten, die Ausbildung usw. Die Gesetze sind unzureichend, denn wie soll ein Vollzugsbeamter einen Terroranschlag verhindern, wenn er nach dem er einen Anschlag mit einem Schuss aus der Dienstwaffe verhindert hat, kein Recht bekommt, er sich dafür Rechtfertigen muß. Wieviel freiwillige Polizisten werden dann die Ausbildung noch machen wollen, wenn sie nach jeder Verhinderung einer Straftat selbst vor Gericht stehen und sich rechtfertigen müssen.

Jeder Täter der eine Straftat begeht, weiß auf was er sich einläßt, er kennt die Gesetze, manchmal besser als sein Verteidiger. Nur die Gerichte vor allem die Rechtsanwälte und Staatsanwälte können nicht richtig arbeiten, weil die Gesetze „gegen“ sie sind. Gemacht von rot-grünen Superhirnen, die meinen sie tun uns damit einen Gefallen.

Inzwischen weiß man das der Strafvollzug nicht nur ausgelastet, sondern inzwischen schon unzureichend ist. Wir brauchen mehr Gefängnisse, geben dafür aber kein Geld aus, weil man dann zugeben muß, das diese lieben Menschen doch nicht so sind wie die Politik uns das gern erzählen möchte. Also müssen wir sie geringer bestrafen damit ein System entsteht die den vorhandenen Strafvollzug auslasten aber nicht überlasten.

Danke ihr Gutmenschen, ihr lieben Politiker die alle in Vierteln wohnen, wo sich sonst keiner hin traut, wo ihr möglicher Weise vergessen werdet.

Wer Tür an Tür mit diesen Menschen wohnen muß, denkt leider etwas anders darüber.

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Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist aber Demokrat aus Überzeugung, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch", I love Texas and the Texas Cowboys for over 30 years,

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