Herr De Maizière und der Patriotismus


Erneut versucht De Maizière die deutsche Leitkultur ins Gespräch zu bringen, schließlich sind bald Wahlen, und unsere Parteien spielen wieder „Volkspartei“.

Aber die Ansätze De Maizière’s sind nicht verkehrt, allerdings möchte er nur zur Diskussion anregen, was heißt, es steht noch in den Sternen wie weit man mit der Leitkultur gehen möchte.

Einen seiner Punkte ist der:„In Deutschland gebe man sich zur Begrüßung die Hand, zeige sein Gesicht und nenne seinen Namen. „Wir sind nicht Burka“, schreibt de Maizière.

Damit könnte man leben, nur wie bekommt es durch? So kämen die SPD, Grünen und Linken aus ihren Ecken hervor gekrochen um diese Einstellung schnellstmöglich zu unterwandern, von Religionsfreiheit wäre die Rede, von Gleichheit usw.

Erachtens wert ist auch diese Einstellung:

„Darüber hinaus bekennt er sich unter anderem zum Leistungsgedanken, zum Erbe der deutschen Geschichte „mit all ihren Höhen und Tiefen“, was auch „ein besonderes Verhältnis zum Existenzrecht Israels“ einschließe.“

Würde ja bedeuten wir bekämen unsere Geschichte zurück, unsere Kultur. Klar wird sie sich wieder aufhängen am 3.Reich, aber auch die geschichtsträchtigen Ereignisse vor 1932 wären wieder ein Thema.

Und hoffentlich bekämen wir auch die Freundschaft mit Israel zurück. Dem einzigen westlichen und demokratischen Land in Mitten einer Religion und einer Erziehung die gegen Israel, Juden und Christentum stehen.

Hier kann man nur abermals die SPD und Grünen hervorheben, die mit absoluter Sicherheit wieder dagegen wären, denn deren Geschichte beginnt 1932.

„Ein aufgeklärter Patriot liebt sein Land“

Unsere Innenminister nimmt das Wort böse Wort in den Mund“Patriot“. Alle Achtung und das in der Öffentlichkeit.

„„Ein aufgeklärter Patriot liebt sein Land und hasst nicht andere.“ Deutschland sei außerdem „Teil des Westens. Kulturell, geistig und politisch.“ Und „als Deutsche sind wir immer auch Europäer.“

„Deutschland sei ein christlich geprägter, Religionen freundlich zugewandter, aber weltanschaulich neutraler Staat, so de Maizière.“

“ Ein solcher Patriot liebe sein Land, ohne andere zu hassen. Schließlich seien auch die Westbindung Deutschlands, sein Bekenntnis zu Europa sowie ein gemeinsames kollektives Gedächtnis für Orte, Ereignisse und Traditionen Teil der Leitkultur.“

Soviel Patriotismus in einem Zeitungsartikel gab es noch nie, schon überhaupt nicht über einen deutschen Politiker. Aladins Wunderlampe? Wahlgeplänkel? Zuckerbrot und Peitsche?

Bemerkenswert auch dies:

„Allen, die ins Land kommen und bleiben dürfen, „reichen wir unsere ausgestreckte Hand“, schreibt er weiter. Doch wer die Leitkultur nicht kenne, vielleicht nicht kennen wolle oder gar ablehne, dem werde „Integration wohl kaum gelingen. Denn zugehörig werden sie sich nicht fühlen ohne Kenntnis und jedenfalls Achtung unserer Leitkultur.“

Kritik am Begriff Leitkultur wies er zurück. Stärke und innere Sicherheit der eigenen Kultur führe zu Toleranz gegenüber anderen, schrieb de Maizière.“

Kann man De Maizière glauben schenken? Meint er es wirklich wie er es sagt? Es sind Wahlen und da wird vieles an den Haaren herbeigezogen nur um zu gewinnen. Später kommen dann Erinnerungslücken die täglich immer größer werden und zum Schluß einen Totalausfall bewirken. Wen kann man trauen?

Noch merkwürdiger. Er hat hiermit ebenso 10 Thesen an die Kirchentür genagelt.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article164132024/De-Maiziere-stellt-zehn-Thesen-zur-deutschen-Leitkultur-auf.html

Doch wer die Leitkultur nicht kenne, vielleicht nicht kennen wolle oder gar ablehne, dem werde „Integration wohl kaum gelingen.

Dieser eine Satz macht aber ebenso vieles wieder kaputt. Wer unsere Leitkultur ablehnt, sich nicht integrieren will, hat kein Recht sich hier aufzuhalten, müßte als Erklärung noch dazu kommen. Aber leider??!!

Ist aber nicht, folglich sind diese Äußerungen mit Vorsicht zu genießen, Wahl eben, und in dieser Zeit gehen die Münder schneller als sonst „auf“und „zu“ ohne wirklich etwas zu sagen.

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Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist aber Demokrat aus Überzeugung, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch", I love Texas and the Texas Cowboys for over 30 years,

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