Zwischenruf: Deutschland hat das schärfste Waffengesetz in der EU, weshalb?


Es ist bewiesen das Deutschland das schärfste Waffenrecht, (bzw. kein Recht) der EU besitzt. Weshalb?

Für deutsche Behörden ist der Bürger grundsätzlich schuldig. Er muss, auf welchem Feld auch immer, ständig beweisen, dass er nichts ausgefressen hat. Doch es gibt eine gesellschaftliche Gruppe, die noch schuldiger als ­schuldig ist. Es sind die sogenannten Legalwaffenbesitzer – eine Vokabel, die schon impliziert, dass es sich um eine Art Kollegen der Illegalwaffenbesitzer handelt. Der Unterschied zwischen ­beiden besteht in den Augen der ­allermeisten deutschen Politiker und Journalisten bloss darin, dass von den Erstgenannten die Anzahl bekannt ist.

Die deutschen Behörden und alle Verantwortlichen sehen hier einen Anstieg an Kriminalität bzw. Gewaltverbrechen. Beweisen können sie es nicht. Denn die legalen Waffen und einen wirklichen Bezug zu Gewaltverbrechen, gibt es so gut wie überhaupt nicht.

Es geht beim Waffenrecht immer nur zum Teil um die öffentliche Sicherheit – angesichts der Kriminalstatistik im Bereich Legalwaffen darf man sagen: zu einem wirklich winzigen Teil.

http://bazonline.ch/ausland/europa/der-deutsche-weg-zur-waffe/story/16349349

 

Die Basler Zeitung hat einen neuen Gesichtspunkt herausgefiltert, die schärferen Waffengesetze in Deutschland, haben einen einzigen Grund.

Vielmehr geht es um das vielleicht stärkste Symbol des Vertrauens zwischen Staat und Bürgern. Volksbewaffnung und Demokratie stehen in einem tiefen geschichtlichen Zu­sammenhang. In der Schweiz weiss man das; in Deutschland hat man es 1849 negativ erfahren – und Vertrauen gibt es bis heute nicht.

Es fehlt das Vertrauen, Vertrauen zwischen Regierung und Volk, was man Zuge der heutigen Politik in Berlin, durchaus verstehen kann. Flüchtlingskrise, das abwenden der Regierung von Volk, der immer wiederkehrende Versuch sich als „Elite der Politik“ herauszuschälen und zu positionieren.

Die neueste Verschärfung der Waffengesetze in Deutschland kam, als der Fehler zur Entscheidung der Flüchtlingskrise bekannt wurde. Die Ausrede bzw. die staatliche Erklärung dafür war, den Terroristen keine Möglichkeit zu geben, Waffen zu besitzen. (Sie kaufen ja auch die Waffen beim Händler um die Ecke)

Es ging vielmehr darum, der Bevölkerung zu zeigen, wer das Sagen im Staat hat und das Volk sich zu ergeben hat. Nur der Staat hat das Recht Waffen zu besitzen, die anderen haben sich schlicht unterzuordnen, und so hat man den Deutschen das Recht genommen sich selbst zu verteidigen bzw. das Recht genommen auch gegen den Staat vorgehen zu können. Die schlechten Erfahrungen der Deutsche Revolution von 1848/49 hat der Regierung dieses Mittel in die Hand gelegt. Das Volk hat sich unterzuordnen und inzwischen sogar die Klappe zu halten.

Wir haben uns abhängig gemacht von den jeweiligen Regierungen in Berlin. Ihre Entscheidungen, sollen auch unsere sein und somit besteht Bedarf von Waffen in der Bevölkerung.

Die Schweiz, die USA sehen es anders. Vor allem in den USA kann man sogar laut Gesetz, mit Waffengewalt gegen die Regierung vorgehen, es wird durch andere Gesetze verhindert, bzw. unter Strafe gestellt den Präsidenten mit Gewalt auf sein Leben zu drohen. Das Recht besteht trotzdem.

Gerade in der heutigen Zeit, wäre eher das Gegenteil der Waffengesetze angebracht. Selbst Regierungsvertreter sind nun der Meinung, das man im Zuge des Terrorismus die Bevölkerung nicht mehr schützen kann, man gibt es zu. Was widersprüchlich zu der inneren Sicherheit und der Verpflichtung des Staates für die Verpflichtung der Sicherheit der Bevölkerung steht.

Somit hat der Staat die Bevölkerung zum Abschuß frei gegeben. Der Staat kann die Sicherheit nicht mehr garantieren, im Gegenteil das Versagen des Staates ist offiziell.

„Ja, wir müssen mit dem Terror leben lernen, aber wir werden uns damit nicht abfinden“, sagte de Maizière im „Heute-Journal“.

http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/isis-terror-im-news-ticker-europol-warnt-vor-schweren-is-anschlaegen-in-europa_id_5236580.html

Ein Recht auf Selbstverteidigung ist aber ausgeschlossen, bzw. auch dieses Gesetz wird immer mehr eingeschränkt. Alles im Zuge der Flüchtlingskrise.

Wer all diese Vorschriften erfüllt und sich ihnen unterwirft, der ist – so könnte man meinen – ein an Rechtschaffenheit kaum zu überbietender Staatsbürger. Diese Selbsteinschätzung der Legalwaffenbesitzer wird jedoch von der Classe Politique nicht geteilt. Bei den Verhandlungen über die Verschärfung der EU-Waffenrichtlinie in Brüssel wurden diese vielmehr in einem Atemzug mit Terroristen genannt, gegen die man vorzu­gehen vorgibt.

Tja, wir sind es die sterben. Wobei Terroristen, die Haftstrafen in Deutschland als Urlaub betrachten dürfen. Durch die Teilnahme an bestimmten Lehrgängen und Aussteiger-Programmen kann man sogar den Haftstrafen noch ein Schnippchen schlagen.

Unsere Regierung hat ein gewaltiges Vertrauensproblem mit der eigenen Bevölkerung. Anscheinend wird den Flüchtlingen, Asylanten und wie man sie alle noch nennt, mehr Vertrauen entgegengebracht, als uns – dem eigenen Volk.

Die Schuldhaftigkeit von Sportschützen, Jägern und Waffensammlern (die in den Medien grundsätzlich als «Waffennarren» tituliert werden) ist tief in der bundesrepublikanischen Nachkriegsmentalität verankert. Schiessen steht dem überweltlichen Harmlosigkeitsgebot, mit dem sich die Deutschen aus ihrer Geschichte gerettet haben, diametral entgegen. Nur deshalb ist es auch möglich, dass die Soldaten der Bundeswehr von der eigenen Regierung nicht nur völlig unzureichend ausgestattet, sondern immer wieder desavouiert werden.

Daher erstaunt es nicht, dass Deutschland mit seiner renommierten Waffenindustrie und seinen 1,5 Millionen ordnungsgemäss registrierten ­Waffenbesitzern schon lange das «schärfste» Waffenrecht in der westlichen Welt hat. Gleichwohl sah man sich veranlasst, es via EU weiter zu verschärfen.

Das neue Waffengesetz ist nun alle Instanzen der EU durch.

In der Zwischenzeit hat es auch dem hinterletzten EU-Schwärmer gedämmert, dass zur Verhinderung von Terroranschlägen nicht Schusswaffen, sondern Lastwagen und Küchenmesser zu verbieten wären, weshalb die Verbotsgründe schon mal prophylaktisch ausgeweitet werden.

Trickreich steht auf einmal nicht mehr nur der Terrorismus im Vordergrund, sondern in Brüssel wird plötzlich über den Waffengebrauch bei häuslicher Gewalt und bei Suiziden argumentiert. Dass darüber rein gar nichts in der neuen Waffenregelung steht, interessiert die EU-Parlamentarier in keiner Weise. Hauptsache die Entwaffnung der Bevölkerung schreitet europaweit zügig voran.

http://bazonline.ch/schweiz/standard/adieu-zu-schengendublin/story/26788384

 

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Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist aber Demokrat aus Überzeugung, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch", I love Texas and the Texas Cowboys for over 30 years,

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