Gerhard Löwenthal – Ein Stachel im Fleisch der Kommunisten


Gerhadt Löwenthal, Gedanken und zum Gedenken an einen bekannten-aber leider nie kennen gelernten, Freund (Der Verfasser)

 

Löwenthal wurde am 8. Dezember 1922 als Sohn des jüdischen Kaufmanns Julius Löwenthal in Berlin geboren. Während der Zeit des Nationalsozialismus waren er und sein Vater zeitweise im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Seine Großeltern wurden ins Ghetto Theresienstadt deportiert und in der Shoa ermordet. Durch Glück und verwandtschaftliche Verbindungen der Mutter überlebte er als Mitarbeiter eines kriegswichtigen Optikbetriebes[1] als einer von nur wenigen hundert Berliner Juden das NS-Regime unter dramatischen Umständen bis 1945. Den Einmarsch der Roten Armee empfand er als Befreiung und Rettung. Als ein Soldat der Roten Armee ihn als vermeintlichen SS-Angehörigen erschießen wollte, konnte er durch Singen des Kaddisch seine jüdische Abstammung glaubhaft machen.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_L%C3%B6wenthal

1968 übertrug ihm der Fernsehrat einstimmig die Leitung des ZDF-Magazins, das er vom 8. Januar 1969 bis zum 23. Dezember 1987 moderierte. Im Zuge der aufkommenden Außerparlamentarischen Opposition (APO) und Willy Brandts neuer Ostpolitik entfernte er sich innerlich von der SPD.[1] Er beschäftigte sich vor allem mit Menschenrechtsverletzungen in der DDR. Viele TV-Beiträge befassten sich mit den harten Verfolgungsmaßnahmen des SED-Regimes gegen Ausreiseantragsteller, politische Gegner und Dissidenten sowie mit den harten Haftbedingungen für politische Häftlinge in der DDR. Die Berichterstattung über innenpolitische Themen der Bundesrepublik wandte sich meist gegen die regierende SPDFDP-Koalition. Er nahm Linke und Linksliberale und deren Ostpolitik ins Visier, die er als „Wandel durch Anbiederung“ bezeichnete. APO-Studenten sah er als „marxistische Wirrköpfe, die einem neuen Totalitarismus (und Terrorismus) den Boden bereiten“.[1] Seine Vorträge an Universitäten wurden von Störmanövern und tätlichen Angriffen begleitet.

Vielfach wurde er von links als Inbegriff eines konservativ dominierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks angeprangert. Sein ZDF-Magazin wurde von dieser Seite gerne als westliches Gegenstück zu der Propagandasendung des DDR-Fernsehens, dem Schwarzen Kanal, gegeißelt. So widmete ihm beispielsweise die Rock-Kabarettgruppe Floh de Cologne 1972 das Lied Der Löwenthaler in Form einer Persiflage.[2]

Er war ein konservativer Streiter, für Freiheit und Demokratie. Er war es, der durch seine Fernsehsendungen und Berichte über die DDR und den Ostblock, viele Menschen informiert und auch geholfen hat, auch durch sein „Hilfs-Netzwerk Hilferufe von drüben „.

(Anmerkung des Verfassers- Auch meiner Familie und mir half er, in dem er über einen Brief an Verwandte in der alten Bundesrepublik die sich an ihn wandten und uns so, mit einem Anwalt in Westberlin half. Dieser verfaßte einen Brief an Honecker persönlich der ihm auch persönlich übergeben wurde. Wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet und werden es auch immer sein. Danke, Gerhardt Löwenthal)

Das ist der Grund wieso dieser liebe Mensch links-grünen Anfeindungen ausgesetzt war. Auch ein vollkommen schwachsinnigen Vergleich mit den in der DDR Bekannten „Sudel-Ede“ oder K.E. von Schnitzler ist von dieser linken Propaganda ausgegangen. Was an sich schon ein Unding in sich darstellte.

Was Herr Löwenthal immer propagierte, war die Freiheit des Einzelnen , Demokratie und Freiheit und allein dies zu vergleichen mit der Diktatur in der DDR, ist salopp gesagt „Schwachsinn“ und selbst unter der Würde eines Linken.

Aber Tatsachen waren noch nie die Stärke der Linken und so ging die Anti-Propaganda gegen Herrn Löwenthal weiter. Es wurde sogar ein Buch verfaßt mit dem Titel:

„Gerhard Löwenthal / Karl- Eduard von Schnitzler. Gegenspieler“

von Katrin Gerlof (Autor)

Wie sich herausstellte hat die Autorin „Nach einem zweijährigen Volontariat beim Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst (ADN) in Potsdam studierte sie von 1982 bis 1986 an der Sektion Journalistik an der Leipziger Karl-Marx-Universität. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete sie als Redakteurin in verschiedenen Tageszeitungen, zuletzt als Chefredakteurin bei der „Jungen Welt„.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Gerlof

Weitere Vertiefung des Themas zu dieser „Journalistin“ hier, scheint nicht mehr nötig zu sein.

In der Bundesrepublik wurde er von seinen politischen Widersachern als „Gegner der Entspannungspolitik“ kritisiert. In der DDR wurde das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) gegen ihn aktiv. Seine Stasi-Akte füllte 25 Aktenordner, von denen 16 erhalten sind. Der Einsatz von gefälschten Dokumenten über eine angebliche Zusammenarbeit Löwenthals mit der Gestapo und von Briefbomben wurde in Betracht gezogen.[1] Man setzte Spitzel im Westen gegen ihn ein. Ziel der Maßnahmen war einerseits, Löwenthal mit Desinformationen zu diskreditieren, andererseits, das von ihm initiierte Hilfs-Netzwerk Hilferufe von drüben für Ausreiseantragssteller und politische Häftlinge in der DDR auszuspionieren und zu behindern. Westliche Geheimdienste vermuteten, Löwenthal sei durch RAF-Terroristen extrem bedroht, und veranlassten nach der Schleyer-Entführung bis über das Ende seiner Sendung 1987 hinaus Personenschutz.

 

Wieweit diese linke Propaganda, wie weit dieses linke Bewußtsein schon 1989 in der Bundesrepublik schlagartig Fuß fasste, zeigt dieser Ausschnitt.

Nicht nur eine westdeutsche Journalistin versucht hier zu provozieren, sondern wie es scheint, auch ein dafür eingeflogenen DDR Bürger, der, achtet man wirklich aus seine Worte, genau das sagt, was die linke Buchschreiberin als Buchtitel verwendet hat. „Sinngemäß soll Herr Löwentahl das Gegenstück zu „Sudel-Ede“ sein. Also weiß man auch hier, aus welcher Richtung der Wind dieser Sendung, bzw. die der Gäste weht. Schon hier scheint sich die Positionierung der linken „Auswanderer“ in die Bundesrepublik zu bestätigen. Linke Ansichten im Bundesdeutschen Fernsehen, war eher ein Part der Grünen und ihrer Vorgänger gewesen.

Dieses bereitwillige Klatschen der Zuschauer als dieser ostdeutsche Fernsehgast seine Meinung und die Buchüberschrift für Frau Kathrin Gerlof lieferte war enorm. Für Herrn Löwenthal stand aber auch hier die Freiheit des Einzelnen und die Demokratie an erste Stelle. Also Wesenszüge und einen Charakter, den linke Regierungen mit Mord und Totschlag auszumerzen versuchen und es auch getan haben.

Allein diese Sendung die hier vom „Sender“ „MDR-Zeitriese“ veröffentlicht wird, ist eine „Meinungsbildende Maßnahme“ der Linken. So sagt der gleiche Gast wie oben: „Sehr kluge Leute in der SED“.

Linke Propaganda im Bundesdeutschen Fernsehen. Herr Löwenthal wurde hier vorgeführt im Fernsehen, was anscheinend nur Gäste eingeladen hat, die aus dem links-grünen Milieu kamen. Schon damals ging der Niedergang der Bundesrepublik los, in dem sich Linke und linke Politiker zum, vorzeitigen-also Fehlstart- in die Bundesrepublik Deutschland fertig machten, in den Startlöchern saßen und nur auf den Befehl hofften und warteten.

Gerhadt Löwenthal, sein Leben und sein Lebenswerk wurden hier der Lächerlichkeit preisgegeben.

In der heutigen Zeit und heute speziell, sind seine Vorschläge, sein Wissen und seine Meinungen, mehr als nur „Gold Wert“.

Einen solchen Mann könnten wir heute brauchen und in einer solchen Position. Schon in den 1990iger Jahren, sah er was auf uns heute zukommt und er hatte wie immer recht.

“ Löwenthal, der mit der CSU sympathisierte, sah sich selbst als „Mann der Mitte“. Er beklagte eine zunehmende Verschiebung der Gesellschaft hin zu linken Positionen.“

Löwenthal war außerdem Kurator des Instituts für Konservative Bildung und Forschung (IKBF). Er war Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, die sich primär gegen Menschenrechtsverletzungen in kommunistischen Ländern einsetzte. 1993 stand er dem Kongress „Mut zur Ethik“ als Ehrenvorsitzender vor. Der Kongress wurde vom Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis (VPM) organisiert.

Die Anfeindungen gegen ihn:

Im Zuge von APO und neuer Ostpolitik trennen sich die Wege jedoch rasch. Löwenthal hält die rebellierenden Studenten für marxistische Wirrköpfe, die einem neuen Totalitarismus (und Terrorismus) den Boden bereiten – und sagt das an allen namhaften Universitäten öffentlich. Sofern man ihn lässt. Stinkbomben, Trillerpfeifen, Buttersäure werden seine unvermeidlichen Begleiter. „Verhindert Lehrauftrag für Anti-Kommunisten Löwenthal (ZDF!!)“. So heißt es auf Plakaten an der Universität Mainz 1971. Er wird geohrfeigt, mit Stühlen beworfen – und von Amtsrichtern kaum geschützt. „Es ist rechtens, sich gegen Figuren wie Löwenthal zu wehren, auf die Mittel kommt es an“, urteilt ein Darmstädter Richter, verhängt 100 D-Mark Geldstrafe.

http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/politik/politische-buecher/stefan-winckler-gerhard-loewenthal-der-kerl-muss-weg-meinte-mielke-11587530.html

Hauptkonfliktfeld ist die Ostpolitik. Löwenthal wird nicht müde, mit knorrig-knarzender Stimme über fast zwanzig Jahre hinweg in 585 Magazin-Sendungen die Lebensverhältnisse in der DDR anzuprangern – und die westliche Entspannungspolitik als „Wandel durch Anbiederung“ gleich mit. Sein Haupteinwand: „Wir haben viel zu oft, viel zu leicht, viel zu viel nachgegeben.“ Der Westen habe im psychologischen Kampf des fortdauernden Kalten Krieges den Blick für die brutale Repression und Vernichtung von Lebenschancen auf der anderen Seite verloren. Daher müsse man „wiederholen, wiederholen, wiederholen, dass in der DDR Menschen unwürdig behandelt werden, obwohl sogar eigene Redakteure über diese Konzentration auf bestimmte Themen stöhnen“. Auch die sozialliberale Bundesregierung stöhnt. Sozialdemokraten kommen nicht mehr in seine Sendung – und können so hinterher noch leichter die „mangelnde Ausgewogenheit“ rügen.

Löwenthal stand in der westdeutschen Öffentlichkeit weitgehend allein, bekämpfte die sich nach links drehende Schweigespirale, war – wie seine Vertraute Elisabeth Noelle-Neumann feststellte – lange neben Axel Springer einer der wenigen Sprecher der schweigenden Mehrheit als konservativer Patriot in seinem zähen Kampf für Freiheit, Wiedervereinigung, Westbindung, Marktwirtschaft. Am Ende seines Lebens – er starb im Jahr 2002 – war aber auch die schweigende Mehrheit nach links gerückt, war die „SED-Fortsetzungspartei“ PDS koalitionsfähig geworden und für viele die DDR kein Unrechtsstaat mehr.

 

2009 sorgte die Preisverleihung an den Chefredakteur der evangelikalen Wochenzeitschrift idea Spektrum, Helmut Matthies, für einige Aufregung in der evangelischen Kirche: Matthies hatte die Auszeichnung nicht zuletzt bekommen, weil er idea Spektrum immer wieder für – nicht zuletzt antikommunistische – Anliegen der Jungen Freiheit geöffnet hatte. Deren Chefredakteur Dieter Stein wiederum ist seit 2007 Vorsitzender des Stiftungsrats der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung. Seine Zeitung hat 2006 Gerhard Löwenthals Autobiographie neu aufgelegt. Denn der Mann fungiert in der Tat als Vorbild für die heutige Rechte, die ihn nach wie vor wegen seines Widerstandes gegen den »Zeitgeist« preist.

https://www.antifainfoblatt.de/artikel/%C2%BBgegen-den-zeitgeist%C2%AB-gerhard-l%C3%B6wenthal-%E2%80%93-vorbild-f%C3%BCr-rechten-journalismus

Als Vorbild der heutigen Rechten. Somit wird ein großartiger Mensch, der Jude war, als „Rechter“ diffamiert. Damit ist bewiesen, daß alles Konservative, heute als Rechts eingeordnet wird, und seine Herkunft und Geschichte völlig egal ist.

Dieser Artikel hier, soll einen Mann würdigen, der ihm aber nur Ansatzweise gerecht wird, einen Mann den Deutschland heute unbedingt braucht.

Gerhardt Löwenthal von den Linken gehaßt und am liebsten Mundtot gemacht von der schweigenden Mehrheit eher als ungemütlich erachtet. Ein Mensch der den Finger in die offene Wunde der Linken und Grünen steckte, um so zu verhindern das sie das tun, was sie vorhaben.

Aber für Millionen Menschen, als der demokratische Gerechtigkeit,- und freiheitsliebende Streiter und Kämpfer erachtet und geachtet wird.

Wir werden ihn nie vergessen.

 

 

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Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist aber Demokrat aus Überzeugung, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch", I love Texas and the Texas Cowboys for over 30 years,

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