So werden in Sekundenschnelle aus den Schiffbrüchigen-Flüchtlinge


„Das Bürgerkriegsland sei nach dem Seerecht kein sicherer Hafen, außerdem hätten Flüchtlinge ein Recht auf ein Asylverfahren.“Pauline Schmidt von „Jugend Rettet.

Wie schon oft hier geschrieben, kommen die deutschen Seenotrettungstaxis innerhalb Deutschlands und Europas immer mehr unter Druck. Wie verschroben die Ansichten der Taxi-Unternehmer sind zeigt sich hier im ersten Satz.

Nach Seerecht müssen Schiffbrüchige in den ersten besten sicheren Hafen wieder abgesetzt werden. Wenn es nicht der Hafen von Libyen sein kann, dann eben von Marokko, Tunesien, Algerien oder Ägypten. 30 km vor der Küste Libyens werden diese sogenannten „Schiffbrüchigen“ aufgelesen (auch gerettet genannt) um dann 500 km entfernt in Italien abgesetzt zu werden. Wobei der Hafen von Tunesien oder Ägypten viel näher wären.

Dann plötzlich wird aus dem geretteten Schiffbrüchigen, plötzlich Flüchtlinge die ein Asylverfahren haben dürfen und müssen.

http://www.focus.de/politik/ausland/eu-staat-ist-ueberlastet-seenotretter-fuerchten-italienische-hafenblockade-es-werden-mehr-menschen-sterben_id_7304168.html

Wie verdreht und völlig Gehirn schädigend argumentiert wird, zeigt diese Wortwahl:

Die Menschen nach Libyen zurückzubringen, sei keine Option, erklärt Pauline Schmidt von „Jugend Rettet“: Das Bürgerkriegsland sei nach dem Seerecht kein sicherer Hafen, außerdem hätten Flüchtlinge ein Recht auf ein Asylverfahren. „Sie nach Libyen zurückzubringen würde davor sorgen, dass die betroffene Mannschaft sich schlichtweg strafbar macht“, sagt Schmidt.

Also um das ganze einmal zu übersetzen. Sie retten Menschen aus Seenot, wenden das Internationale Recht an, und meinen richtig, das Libyen kein sicherer Hafen ist. Richtig. Dann wären aber Tunesien oder Ägypten noch da. Die werden schlicht ignoriert und plötzlich wird aus dem Seerecht, das Asylrecht.

So werden in Sekundenschnelle aus den Schiffbrüchigen-Flüchtling.

Zusammengefaßt heißt das, hier werden zwei Gesetze zusammengeschmissen, um ein Recht (das es nicht gibt) zusammen zu schustern. Denn normalerweise kann keine Frau Schmidt entscheiden, ob es nun Flüchtlinge sind, oder Schiffbrüchige. Was wäre wenn es Menschen sind die wirklich „nur“ gerettet werden wollen, nun „entführt“ und in Italien abgesetzt werden. Wie kann eine Frau Schmidt entscheiden, wer Flüchtling ist und wer Schiffbrüchige?

Ist es nicht eher so, das diese NGOs Gott spielen wollen, sie entscheiden wer nach Europa kommen darf und wer nicht, sie sind es die uns allen erzählen wollen, was Recht ist und was nicht?

Ein kleiner Lichtblick:

Trotz der zunehmenden politischen Kritik ist das Spendenaufkommen für die Seenotretter nicht zurückgegangen. „Die Anzahl von Spenden blieb mehr oder weniger gleich“, sagt Pauline Schmidt von „Jugend Rettet“. Man habe eine große Zahl von Unterstützern, erklärt auch Ruben Neugebauer von „Sea-Watch“. Einzig die Initiative „Sea-Eye“ hat mit einem Spendenrückgang zu kämpfen – zugleich habe sich aber die Zahl der freiwilligen Helfer in diesem Jahr bereits von 500 auf 1000 verdoppelt. „Die bringen natürlich kein Geld mit, aber Arbeitskraft“, sagt „Sea-Eye“-Sprecher Hans-Peter Buschheuer.

Es wird Zeit das dieser Geldstrom unterbrochen wird.

Natürlich darf in dem Artikel auch nicht die Tränendrüse fehlen:

Allerdings, sagt „Jugend Rettet“-Sprecherin Schmidt: „Es ist eine hohe Belastungsprobe für unsere Crews, wenn sie vor Ort Kleinkinder ertrinken sehen und dann heimkommen, nur um sich den haltlosen Vorwurf gefallen zu lassen, Schlepper zu sein.“

Und so bekommt man wieder Spendengelder.

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Autor: wreinerschoene

Überzeugter Antikommunist aber Demokrat aus Überzeugung, Erster Ausreiseantrag 1974, verabscheut Diktaturen jeder Art, Das deutsche Grundgesetz ist das beste und aussagekräftigste Gesetz für Deutschland, Für absolutes und strengstes Verbot aller ehemaligen DDR Symbole, Partnerschaft mit den USA, Israel und allen Staaten, Kolumnist bei "conservo" und "Journalistenwatch", I love Texas and the Texas Cowboys for over 30 years,

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